Kommunikationskultur: „Das habe ich so nicht gemeint“
Kommunikationskultur: „Das habe ich so nicht gemeint“. Oft wird ein Satz anders verstanden, als er gemeint war. Zwischen Fachbereichen und IT entstehen so unbemerkt veränderte Anforderungen. Fehlende Dokumentation verstärkt das Problem – wichtige Infos gehen verloren, Absprachen verschwimmen, und die Umsetzung driftet von der Planung ab. Am Ende bleiben Frust, Zeitverlust und eine Lösung, die keiner wollte.
Überflutung durch Anforderungsänderungen
Änderungen in den Anforderungen sind unvermeidlich, aber ohne System wird Flexibilität schnell zum Chaos. Jede Kleinigkeit wird dokumentiert, jede neue Idee ein Muss und der ursprüngliche Plan gerät in den Hintergrund. Teams ertrinken in Details und verlieren die Sicht auf das große Ziel. Am Ende bleibt niemand mehr, der den Überblick behält – das Projekt erstickt an seinem eigenen Anspruch, alles zu berücksichtigen.
Zeitdruck als größter Feind der Qualität
„Das muss bis nächste Woche fertig sein.“ Unter Zeitdruck bleibt keine Zeit für eine gründliche Anforderungsanalyse. Wichtige Details werden übersehen, und schnelle Entscheidungen führen zu Fehlern in der Umsetzung. Nacharbeiten und steigende Kosten belasten das Projekt und sprengen das Budget. Wenn die Qualität der Geschwindigkeit geopfert wird, sind die Konsequenzen oft teurer, als die Deadline einzuhalten.
Die Vision bleibt unsichtbar
„Warum tun wir das eigentlich?“ – Eine Frage, die selten gestellt wird, aber entscheidend ist. Ohne klare Erfolgskriterien und ein definiertes Ziel arbeiten Teams ins Leere. Anforderungen werden wie ein Schiff ohne Kompass gesteuert, verlieren den Kurs und stranden in Kompromissen. Es fehlt die Richtung, die alle Beteiligten verbindet und das Projekt voranbringt.
Fehlende Struktur bei Priorisierung
Welche Anforderungen sind dringend, welche nur „nice to have“? Wenn Prioritäten nicht klar definiert sind, bleibt jedes Detail wichtig. Gegensätzliche Erwartungen führen zu langen Diskussionen, bei denen keine echten Ergebnisse erzielt werden. Das Team verliert wertvolle Zeit und verpasst Chancen, an Lösungen zu arbeiten, die das Projekt wirklich voranbringen. Am Ende fehlt der Fokus und wichtige Ziele geraten ins Hintertreffen.
Stakeholder ohne Stimme
Was passiert, wenn wichtige Stakeholder nicht rechtzeitig eingebunden werden? Ihre Anforderungen werden zu spät entdeckt oder bleiben ganz unberücksichtigt. Dadurch entstehen Lösungen, die an den tatsächlichen Bedürfnissen vorbeigehen. Vor allem schwer erreichbare Stakeholder bleiben oft außen vor, obwohl sie entscheidende Einblicke geben könnten. Ohne diese Stimmen entstehen blinde Flecken, die den Erfolg des Projekts gefährden.
Ablauf Ihres Requirements-Engineering-Workshops
Einführung in die Grundprinzipien
Der Workshop beginnt mit einer umfassenden Einführung in die Grundlagen des Requirements Engineering. Sie lernen, warum eine präzise Definition von Anforderungen für den Erfolg eines Projekts unverzichtbar ist und wie strukturierte Zusammenarbeit die Teamdynamik fördert.
Erstellung tiefgreifender Persona-Profile
Im ersten Praxisteil erarbeiten Sie sogenannte Personas, die Ihnen tiefgreifende Einblicke in Ihre Zielgruppen ermöglichen. Der Fokus liegt auf der Erstellung qualitativer Nutzerprofile und KI-Strategien, um auch schwer erreichbare Gruppen ohne aufwändige Marktforschung zugänglich zu machen.
Systematische Ist-Analyse
Auf Basis der Personas lernen Sie im Event-Storming gemeinsam komplexe Prozesse zu visualisieren und zu analysieren. Im Rahmen dieser Methodik werden alle relevanten Ereignisse im System erfasst, um bestehende Workflows umfassend zu dokumentieren und Optimierungschancen zu identifizieren.
Kreative und strukturierte Lösungsfindung
In der darauffolgenden Ideation-Session ist Ihre Kreativität gefragt. Hier entwickeln Sie erste Lösungsideen, welche anschließend in Teamarbeit strukturiert und konkretisiert werden.
Konzepte zum Leben erwecken
Zum Abschluss des Workshops visualisieren Sie Ihre Ideen als Wireframes. Mit einfachen Mitteln bereiten Sie Lösungskonzepte verständlich auf, holen frühzeitig Feedback ein und optimieren das Design - auch ganz ohne Coding Know-How.
Termin buchen
Offene Session
Möchten Sie eigenständig oder mit Kolleginnen und Kollegen an unserer offenen Workshop Session teilnehmen? Dann melden Sie sich einfach zu einem der vorgeschlagenen Termine an und profitieren Sie von unserer geballten Erfahrung.
Teilnehmeranzahl
5-10 Personen
Dauer
ca. 4 Stunden
Veranstaltungsform
Präsenz
Veranstaltungsort
Wiesbaden
Individuelle Session
Planen Sie einen maßgeschneiderten Requirements Engineering Workshop für Ihr Team oder Unternehmen? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir bieten flexible Workshop-Optionen, die speziell auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche zugeschnitten sind.
Teilnehmeranzahl
5-50 Personen
Dauer
1/2 - 1 Tag
Veranstaltungsform
Präsenz
Veranstaltungsort
individuell
Unser Team freut sich auf Sie!
Ihre Ansprechpartnerin für alle organisatorischen Fragen:
Sara Marinho
Mail: info@ekkodale.com
Tel.: +49 611 34198071
Ihr Referent für den Workshop
Manuel Gerhardt
Softwareentwickler
Ihr Referent für den Workshop
Aref Farshi
Softwareentwickler
Ihr Referent für den Workshop
Simon Mundschenk
Human-Computer-Interaction